Schon 1930 stellte der libanesische Journalist und Politiker Schakib Arslan die Frage nach Ursachen für den arabisch/islamischen Stillstand. In seinem Buch „Limatha ta`akhara al-muslimun wa taqaddama ghayruhum? Übersetzt: Warum sind Muslime zurückgebliebe, und warum kamen andere voran?
Arslan schreibt zwar ausführlich über den noch damals herrschenden Kolonialismus und die rücksichtslose Ausbeutung der Ressourcen einerseits und das Leiden der Bevölkerung unter der fremden Herrschaft anderseits, sieht aber darin nicht die Hauptursache für den Stillstand in der damaligen islamischen Welt im Allgemeinen und in den arabischen Ländern im Besonderen. Das eigentliche Problem lag nach Auffassung des Autors bei den Betroffenen selbst. Er vermisse bei den Muslimen die alten Wertvorstellung bzw. bzw. Charaktereigenschaften aus der Blütezeit des Islams. Die habe sich negativ verändert. Es herrsche…
… fehlende Opferbereitschaft ,
… fehlender Wille zur Wissensaneignung,
… fehlende Leistungsbereitschaft,
… fehlende Selbstbewusstsein und
… Hoffnungslosigkeit.
Der Autor bekräftigt zudem seine Auffassung, dass die Religion (Islam) keine Barriere für die Entwicklung darstellt.

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