Die Auswanderung als Ausweg aus der heimischen Hoffnungslosigkeit

Laut einer Umfrage des „Arab Center for Research & Policy Studies“ an der gut 18.000 Menschen aus 12 arabischen Ländern (Ägypten, Algerien, Irak, Jordanien, Kuwait, Libanon, Mauretanien, Marokko, Palästina, Saudi-Arabien, Sudan und Tunesien) teilgenommen haben, würden knapp ein Viertel der Bevölkerung Ihre Heimat aus wirtschaftlichen und Sicherheitsgründen verlassen.

Das US-amerikanische Meinungsforschungsinstitut Gallup spricht von einer höheren Auswanderungsbereitschaft bei den jungen Menschen. Je nach Region würden durchschnittlich 30 % der 15-29-Jährigen auswandern, wenn sie dazu in der Lage wären. Tunesien, Marokko und Jemen verzeichnen eine höhere Quote von über 40 %.

Es ist der Frust, die Perspektivlosigkeit angesichts des desolaten Zustands in den betroffenen Ländern und das Gefühl der Gleichgültigkeit seitens des Staates gegenüber der Not der Bevölkerung, die Menschen aus ihrer Heimat treibt.

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